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Hähnewettkrähen in Süderbrarup

Kein Hähnewettkrähen 2017 in Süderbrarup.

Am 1. Mai 2017 kein Hähnewettkrähen in der Angelnhalle von Süderbrarup.
Es dürfen nach wie vor keine Veranstaltungen mit Geflügel ausgerichtet werden.

Die großen Sieger vom 1. Mai 2016

Dieter Jürgensen, RGZV Sörup Zwerg-Wyandotten 124 Krährufe
Veronika Gottwald, RGZV Süderbrarup Holländischer Zwerghahn 120 Krährufe
Heike Steenbuck, RGZV Sörup Vorwerkhahn 116 Krährufe
Florian Lööck, RGZV Süderbrarup Deutscher Lachshahn 52 Krährufe

Hähnewettkrähen 2013

Champion: Zwerghahn krähte 162 Mal

Zum 44. Mal trafen sich die Rassegeflügelzüchter zum Hähnewettkrähen in der Angelnhalle von Süderbrarup. Bei dem Wettbewerb, für den man nicht trainieren kann, traten 79 Hähne gegeneinander an und versuchten, mit Krährufen ihr Herrschaftsgebiet abzugrenzen. Sieger wurde der Holländische Zwerghahn von Jungzüchter Leon Heideking vom Verein Schleswig, der in einer Stunde 162 Mal krähte. Er konnte auch den zweiten Platz bei den Urzwergen mit einem Holländischen Zwerghahn mit 142 Krährufen belegen.

Die vorderen Plätze besetzten Elisabeth Grizan aus dem Verein Sörup bei den Zwergrassen mit einem Zwerg-Sundheimer und 107 Krährufen, Jungzüchter Philip Carstensen vom Verein Süderbrarup bei den Großrassen mit einem Orpington Hahn und 68 Rufen sowie Heike Steenbuck bei den Leichten mit einem Vorwerkhahn, der 109 Mal krähte.

Insgesamt krähten die 79 anwesende Gockel 2219 mal, "19 sagten keinen Pieps", gab Rolf Gottwald, Veranstaltungsleiter und zweiter Vorsitzender des Rassegeflügelzuchtvereins Süderbrarup, bekannt.



Bilder Hähnewettkrähen 2013

Bilder Hähnewettkrähen 2012

Hähnewettkrähen 2011.

1.Mai 2011

Gerhard Klotzsch von der JA Schleswig mit sinem Vorwerkhahn.


Zwerghahn riss Schnabel am häufigsten auf.

83 Tiere krähten in Süderbraruper Angelnhalle um die Wette.
Mit seinen Holländischen Zwerghähnen errang Ulli Pollmann aus Schleswig in der Klasse "Urzwerge" die Plätze 1 - 5 und den Gesamtsieg.


165 Krährufe - damit wurde ein holländischer Zwerghahn von Züchter Ulli Pollmann aus Schleswig Sieger beim 42. Hähnewettkrähen des RGZV Süderbrarup am 1. Mai 2011 in der Angelnhalle. Erstmals hatte der Wettbewerb im großen Rund der Auktionshalle mit Publikumsbeteiligung und nicht hinter verschlossenen Türen im Rinderstall stattgefunden. Eine Stunde lang wetteiferten 83 sporenbewehrte Kammträger um die Siegerbänder und Pokale. (weiter)

"Der Wettkampf ist reine Belustigung", erklärte Ausstellungsleiter und Vereinsvorsitzender Walter Vollertsen. Es gebe keine Möglichkeit, die Tiere auf das Krähen zu trainieren. Es käme nur auf deren Lust und Laune an.

Bei dem Wettkampf wird das Balzgehabe der Hähne ausgenutzt, die durch Krähen ihr Revier abgrenzen. Während einer Stunde werden von Zählern akribisch alle Krährufe notiert. Die Zuschauer fiebern mit. Die meisten haben selbst Hähne im Wettkampf oder sie haben an der Börse gewettet. Der Pott geht dabei an denjenigen, der die Höchstzahl der Rufe möglichst exakt schätzt.
Gewertet wird in vier Klassen: den "schweren" und den "leichten" Rassen sowie den "Urzwergen" und "verzwergten" Rassen. Dabei gibt es auch Klassenunterschiede. "Die Kleinsten reißen den Schnabel am häufigsten auf", witzelt Vollertsen.

Das Hähnewettkrähen in Süderbrarup hat Tradition. Dieter Bandemer, heute Ehrenvorsitzender des RGZVS, hat es vor 42 Jahren mitbegründet - nur ein Jahr, nachdem es ein Ratzeburger Verein in Schleswig-Holstein eingeführt hatte. "Im Frühjahr ist die Zeit der Fortpflanzung", erklärt der Geflügelzuchtveteran. Da werde automatisch mehr gekräht. Der Vereinsrekord liegt bei 244 Rufen eines Dresdner Zwerghahns.

Das Wettkrähen fand in Süderbrarup schon an vielen Orten statt. Anfangs krähten die Tiere im Freien im Garten des Kreishotels, später auf der Ehlerskoppel. Ein Landeswettkrähen fand auf dem Marktplatz statt. "Doch die Angeln halle ist für uns der ideale Platz", so Bandemer. Die Zuschauer, die während der Krähstunde den Käfigen nicht zu nahe kommen dürfen, hätten im Anschluss Gelegenheit sich die Wettkämpfer genau anzusehen.

Ulli Pollmann sicherte sich in diesem Jahr mit seinen holländischen Zwerghähnen bei den Urzwergen und in der Gesamtwertung gleich die fünf ersten Plätze. Bei den schweren Rassen siegte das Geschwisterpaar Behr/Philipp aus Sörup mit einem Amrocks-Hahn, der 110 Mal krähte. Bei den leichten Rassen war ein Vorwerkhahn der Jugendanstalt Schleswig mit 87 Krährufen Spitze. Und die verzwergten Rassen dominierte Helmut Lorenz mit einem Zwerg-Wyandotten-Hahn und 94 Krähern.


Bilder vom Hähnewettkrähen 2010

Hähnewettkrähen am 1. Mai in der Angelnhalle von Süderbrarup.

Hähnewettkrähen am 1. Mai 2010

Hähnewettkrähen in Süderbrarup

Mach mit am 1. Mai 2011 bei 42. Hähnewettkrähen des RGZV Süderbrarup in der Angelnhalle.


Traditionell am 1. Mai treffen sich die Rassegeflügelzüchter in der Süderbraruper Angelnhalle, um die bunten "Könige des Hühnerhofs" beim Wettkrähen gegeneinander antreten zu lassen. Eine Stunde lang haben die Machos dann Gelegenheit, ihre durchdringenden Rufe loszuwerden, die vermutlich der territorialen Abgrenzung dienen. Insgesamt 2299 Rufe zählten die 24 Schiedsrichter bei den 95 eingesetzten Tieren - und das, obwohl 29 der Wettkämpfer keinen einzigen Ton von sich gaben.

Wie im wahren Leben rissen auch hier die Kleinsten den Schnabel am weitesten auf. Gesamtsieger und Gruppensieger der Urzwerge wurde Fabian Brandt vom Verein Eckernförde mit seinem Holländischen Zwerghahn und 123 Rufen. Dicht auf den Fersen war ihm der Zwerg-Wyandottenhahn von Helmut Lorenz aus dem Verein Sörup mit 120 Rufen, der Gruppensieger der "Verzwergten Rassen" wurde. Die "Schweren Rassen" dominierte Jasper Petersen vom Verein Süderbrarup mit einem Barnevelder Hahn und 79 Rufen. Die "Leichten Rassen" waren die stillsten. Hier reichten bereits die 46 Rufe eines Araucana Hahns von Ute Hansen, die zum Verein Ostangeln-Kappeln gehört, für den Gruppensieg.

Kreisvorsitzender Rolf Gottwald freute sich bei der Siegerehrung, dass es nach den Rückschlägen für die Rassegeflügelzüchter durch Vogelgrippe und Aufstallungsverordnung "endlich wieder aufwärts geht" und warb für die nächsten Veranstaltungen in Sörup und Schleswig.

Und Walter Vollertsen, Vorsitzender des veranstaltenden Rassegeflügelzuchtvereins Süderbrarup, verriet, warum man überhaupt ein Wettkrähen veranstaltet. "Es ist nicht nur eine gute Möglichkeit, schöne Preise zu erringen, sondern man kann sich nach den langen Wintermonaten wieder mal treffen und die neuesten Zuchtergebnisse beim Klönschnack austauschen."




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